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<pre>Dass die Hessen zwischenzeitlich Chancen im Minutentakt kreierten, zeigte deutlich auf, dass die Abwehr auch weiterhin die große Baustelle der Kraichgauer bleibt: Die zuletzt zwei Mal verteidigte Null täuscht nur kurzfristig über die nach wie vor bestehenden Abstimmungsprobleme hinweg.  <p> Auch wenn sich Labbadia wohl auf dem richtigen Weg befindet, scheinen die offensiven Probleme der Vorgänger längst nicht final behoben zu sein: eine eklatante Schwäche, die sich nun nach unserer Prognose auch die TSG Hoffenheim zu Nutze machen kann.  <p>  Davon zeugt nicht zuletzt ein Blick auf die jüngsten fünf Partien, im Zuge derer nur ein einziges Mal weniger als drei Treffer gefallen sind… <p> Im vermeintlichen Topspiel der dritten Runde treten Union Berlin und RB Leipzig gegeneinander an. für mich entscheidend: Das Duell steigt an der Alten Försterei, wo die Eisernen quasi unschlagbar sind. <p>  Angesichts der inkonstanten Berliner Form sowie des jüngsten Mainzer Erfolgserlebnis entscheiden wir uns aber, entgegen der allgemeinen Buchmacher-Meinung, für den „Mittelweg“.  </pre>


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<pre>Schon an diesem Wochenende melde ich mich folglich mit drei neuen Kombinationen zurück, die von „vorsichtig“ bis „riskant“ sämtliche Facetten des Wett-Geschäfts bedienen.  <p> Das fast folgerichtige Unentschieden hat zur Folge, dass der HSV inzwischen schon auf eine kleine Serie verweisen kann: Nach den Pleiten gegen den FC Bayern und Stuttgart zum Auftakt der Rückrunde blieb die Mannschaft zuletzt drei Mal hintereinander unbesiegt.  <p>  Im Berliner Olympia-Stadion wird der Bayern-Trainer wohl wieder auf seine bewährten Kräfte setzen, zumal ein Einsatz von Goretzka ohnehin fraglich ist. Rafinha, Coman und Tolisso fallen weiterhin längerfristig aus. <p> Kein Wunder, dass das Selbstvertrauen bei den Kickern von der Weser extrem groß ist. Nicht zuletzt dank des jüngsten Sieges im Nordderby gegen den Hamburger SV. Matchwinner war der eingewechselte Florian Kainz, der in der 75. Minute zum entscheidenden 2:1 einnetzen konnte. <p>  Stellte sich gegen den BVB verbuchte Triumph bei den folgenden Niederlagen in Leipzig und Bremen nämlich alles andere als inspirierend heraus, droht nun auch der VfB die bittere Erfahrung machen zu müssen, dass ein Sturz der Westfalen für die Auswärts-Performance keinerlei Bedeutung besitzt.  </pre> 


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<pre> Und mittendrin: RB Leipzig. Die Leipziger rangieren vor dem Duell mit der Hertha aus Berlin auf dem sechsten Tabellenrang, können sich ihrer Sache allerdings noch ganz und gar nicht sicher sein.  <p> Fünf Gegentreffer haben die beiden bisherigen Heimspiele mit sich gebracht, hinzu kommt der Fakt, dass Stuttgart ein absoluter Angstgegner ist. Da die Schwaben, wenn überhaupt, defensiv in der Fremde schwächeln, traue ich diesem Match auch mehr als 2,5 Treffer zu.  <p>  Da sich irgendwann nur noch Hohn und Spott über die königsblauen Spieler ergossen, rückte fast automatisch auch der Arbeitsplatz von Breitenreiter in den Fokus, der es in seinem ersten Jahr auf Schalke ohnehin nur auf durchwachsene Ergebnisse bringt. <p>  Erst recht, nachdem die traditionell heimstarken Hessen, ihrem stimmungsvollen Publikum am Samstag erneut eine willenlose Vorstellung geboten haben. <p>  Nun soll es Markus Gisdol richten. Der ehemalige Hoffenheim-Coach hat auf eigenen Wunsch lediglich einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben.  </pre>


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<pre> Noch besorgniserregender muss die aktuelle Ladehemmung aber erscheinen, bezieht man die vorherigen Schlappen in die Betrachtungen mit ein: Da den Stürmern auch gegen 96, Bayern und Werder nichts gelang, bekamen 6 der letzten 7 Pflichtspiele keinen Kölner Treffer zu sehen.  <p> Das liegt vor allem daran, dass die beiden einzigen Saisonsiege der Frankfurter mit 4:1 in Stuttgart und 6:2 gegen den FC Köln einigermaßen deutlich ausfielen. An den letzten drei Spieltagen blieb die Eintracht allerdings sieglos und erzielte insgesamt nur einen Treffer, jenen beim 1:1 im Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen Hertha BSC.   <p> Mit so einer Quote rückt auch der Klassenerhalt in weite Ferne, denn für das Bestehen im Oberhaus braucht es Siege — und damit auch Tore. <p>  Daheim gegen Mainz ist man schon mal in der Favoritenrolle. Dabei ist die Heimbilanz ausbaufähig.  <p> Und mit Blick auf die aktuelle Verunsicherung bei den Gästen wird die Kugel dann wohl früher oder später auch in deren Netz zappeln – was für die Dardai-Elf vermutlich bereits die halbe Miete wäre.  </pre>


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<pre> Mit Blick auf die im Sieg über die Bayern gipfelnde Formstärke der Rheinhessen wäre dabei zumindest die hierfür erforderliche Führung der Gäste sicherlich keine Sensation.  <p> Der FC Köln wurde nach dem Derbysieg gegen Gladbach kalt erwischt, kassierte in Leipzig ein desaströses 0:6. Der schwache Lauf der Offensive setzt sich damit fort, und nun geht es auch noch gegen den heimischen Angstgegner!  <p>  Wenngleich die verdientermaßen siegreiche TSG in qualitativer Hinsicht nicht zu knacken war, konnten die Rothosen auch bei jener Niederlage von den belebenden Einflüssen von Christian Titz profitieren, der namentlich der Offensivabteilung reichlich frischen Wind beschert. <p>  Aus unserer Sicht verbittet es sich schon allein deshalb, es mit Boss Dietmar Beiersdorfer zu halten und von einer „reinen Ergebniskrise“ zu sprechen. Umso mehr gilt dies, weil die Rothosen mittlerweile seit geschlagenen sieben Partien auf einen Torerfolg warten.  <p> Denn: „Du kannst ja nicht die Erwartungshaltung haben, dass du gegen Bayern oder Dortmund die Punkte holst und irgendwie eine souveräne Saison spielst.“  </pre>


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